The Lumineers

Als The Lumineers im vergangenen Jahr mit ihrem Songs „Ho Hey“ in Deutschland auf der Bildfläche erschienen, war die Band um Jeremiah Fraites, Wesley Schultz und Neyla Pekarek eine wahre Neuentdeckung. Man könnte meinen die junge Band reihe sich nahtlos in die Folkszene um Mumford and Sons oder der Avett Brothers ein. Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich mit Sicherheit nicht abstreiten, denn auch bei den Lumineers vereint sich eine Liebe zum Folk, zu unelektronischen „ehrlichen“ Instrumenten, Texten die aus dem Leben sprechen und Live Auftritten, die einer wahren Zelebrierung von Musik, Band und Publikum gleichen.

Harmonie, Dynamik und Authentizität

Abgesehen davon aber, das auch die Lumineers sich nicht gerne einer Musikkategorie unterordnen, würde ein einfacher Vergleich der Qualität der Band bei weitem nicht gerecht werden. Ihre Musik überzeugt durch eine instrumentale Vielfalt und eine Dynamik die sich aus kraftvollem Drum Kit, harmonischen Streicherelementen, gekonntem Gitarrenspiel und der individuellen Stimmfarbe des Frontmans Wesely Schulz zusammensetzt. Ihr Debütalbum „The Lumineers“, das Anfang 2012 erschien, ist an und für sich schon ein Genuss. Doch wer die Möglichkeit hat die Band auf einem ihrer Live Konzerte zu sehen, sollte sich keinesfalls entgehen lassen wie die fünf Bandmitglieder es schaffen ihre intensive Liebe zur Musik auf das Publikum zu übertragen.

Ausverkaufte Berlin Show und Exklusiv Interview

Nachdem die Amerikaner im November noch ein ganz intimes Konzert im Festsaal Kreuzberg in Berlin gaben spielten sie im Februar bereits eine ausverkaufte Show vor mehr als 1000 begeisterten Zuschauern in „Huxleys Neue Welt“. Ein Publikum das von Alternativ bis Hip, von Anfang 20 bis Mitte 40 unterschiedlicher kaum hätte sein können, war bester Beweis dafür, dass es sich hier keinesfalls um eine Band handelt, die sich in eine Schublade stecken lässt.

Wir nahmen das Konzert zum Anlass und trafen Wesley Schultz und Neyla Pekarek zum exklusiven Interview vor der Show. Ebenso ehrlich und sympathisch, wie auch ihre Musik ist, erzählten die beiden von dem Beginn der gemeinsamen Zusammenarbeit, warum Morning Song das gemeinsame Lieblingslied der Band ist und wie wichtig es ist mit ihrer Musik etwas zu schaffen, das bleibt.