Interview: Bear's Den

Geheimtipp aus London

In Szenkreisen wird das Londonoer Trio Bear's Den bereits als der Geheimtipp der britischen Folkszene gehandelt. Am 18. März 2013 veröffentlichten Andrew Davie, Joey Haynes und Kevin Jones über Communion Records ihre neue EP "Agape". Wir trafen die netten Briten zum Interview und zur Unplugged-Session in Köln wo sie Anfang April als Vorband von Daughter im Bürgerhaus Stollwerck auftraten.

Neue EP “Agape“

Ihre Musik ist eingängig, warm und einnehmend mit Einflüssen aus Wilcos "Being There"-Ära, Ryan Adams und zahlreichen Folk- und alten Country-Anklängen. "Agape" versprüht ab den ersten Takten seinen eigenen Charme und ist ein überzeugendes Beispiel für Bear's Dens Sound. Andrew Davies Lyrics und Stimme klingen zerbrechlich und wirken in ihrer Klarheit wie die eines Sängers der doppelt so alt sein könnte. "Agape" baut auf dem mehrdeutigen griechischen Wort für Liebe auf und ist einer warmer, alles umfassender Song, der den Ton angibt für die komplette EP.

Zum Interview in Köln

Wir trafen die Band im Vorfeld ihres Konzertes in Köln, wo sie als Support Act der Gruppe "Daughter" vor ausverkauftem Publikum spielten. Im Interview sprachen wir mit den drei sympathischen Briten über die Entwicklung ihrer Musik, und die Dinge, die Ihnen als Band einfach wichtig sind; wie zum Beispiel:

Die DIY-Mentalität

Seit ihrer Gründung haben sich Bear's Den der DIY-Mentalität verschrieben. Mit einem Van ging es quer durch Großbritannien und in jeden Club, der sie hat spielen lassen. Auf dem Weg verschafften sie sich Support-Touren mit Bands wie Of Monsters and Men, Smoke Fairies und Matt Corby. 2012 beendeten sie dann noch mit einem Support-Slot für Mumford & Songs in der Londoner O2 Arena. Danach nahmen sich Bear's Ben eine Auszeit und nisteten sich in einer Hütte in Wales ein, um dort ihre Debüt-EP aufzunehmen, die es bislang nur auf Shows zu kaufen gab. Finalisiert wurde die "Agape" EP dann in Norfolk mit Kristoffer Harris.

Zum vollständigen Unplugged von "Agape" geht es hier lang.