Im Interview: Alt-J

Seitdem Alt-J Anfang 2012 ihr Debütalbum „An Awesome Wave“ auf den Markte gebracht haben, kann die Band einen wahrhaft kometenhaften Aufstieg für sich verbuchen. Während die britische vierer-Kombo Anfang des Sommers noch die kleinen Bühnen britischer Clubs und europäischer Festivals bespielten, folgte nach der Amerika Tour im letzten Jahr der absolute Durchbruch. Ein halbes Jahr später hat die Band den heißbegehrten Mercury Prize als bestes britisches Musikalbum der vorangegangenen 12 Monate gewonnen; ihre europäischen Konzerte sind restlos ausverkauft und im März 2013 startet ihre bisher größte Nord-Amerika Tour.

Die Harmonie der Elementarteilchen

Alt-J bestechen vor allem durch eine individuelle Mischung aus Synthesizer Sounds, Beatelmenten, Hip-Hop, Pop und Folk Synkopierungen und die ungewöhnliche Stimme des Leadsängers Joe Newman. Außergewöhnlich daran scheint vor allem, das jedes Fragment als Einzelnes genommen irritierend wirken würde, in der Kombination aber eine eigentümliche Harmonie entwickelt.

Im Interview: Sympathieträger schlechthin

Da auch wir schon seit Monaten zu „Fitzpleasure“ durch den Alltag wippen, staunend vor den Videos von „Something Good“, und „Breezeblocks“ saßen und mit den Klängen von „Matilda“ nur zu gerne an „Leon der Profi“ erinnert werden, wollten wir dem Erfolgsrezept von Thom Newman, Gwil Sainsbury, Gus Unger-Hamilton und Thom Green auf den Grund gehen. Warum die vier Briten, seitdem sie sich 2007 an der Leeds University zusammenfanden ein Team geblieben sind, wie ihr gemeinsamer Tour-Alltag aussieht, was sie zu ihren aufwendigen Musikvideos sagen und welche Anekdoten sie zum Besten gaben, seht ihr im Freshmilk.TV Interview.

So viel sei auf alle Fälle gesagt: Alt-J sind nicht nur musikalisch sehr talentiert sondern auch höchst sympathisch, unkompliziert und sehr, sehr lustig.