Fondazione Sandretto

Junge Künstler und Künstlerinnen unterstützen, fördern und vorantreiben. Das ist der Anspruch und das Ziel der Fondazione Sandretto Re Rebaudengo in Turin, der Avantgarde einen Raum geben, Kunstwerke produzieren und Diskussionen ermöglichen. 1995 von der Sammlerin Patrizia Sandretto Re Rebaudengo gegründet, erfüllt die FSRR nicht nur die Funktion eines Kunstlabors, sondern etablierte sich auch als Museum für zeitgenössische Kunst mit einer immer größeren Sammlung. Zum 150. Jubiläum der Staatsgründung Italiens hat die FSRR 20 nichtitalienische Künstler eingeladen, sich mit den heterogenen Provinzen zwischen den Alpen und der Spitze des Apenninenstiefels auseinanderzusetzen. Jeder Künstler (u.a. Roman Ondák, Andro Wekua, Markus Schinwald, Ulla von Brandenburg, Viktor Man, Taiyo Onorato & Nico Krebs) bekam eine Provinz zugelost und die Möglichkeit, dorthin zu reisen und vor Ort zu recherchieren. Die Ausstellung „Un’Espressione Geografica“ präsentiert die Ergebnisse und feiert ein imaginäres Italien zwischen kultureller Zersplitterung und Nationalstolz, zwischen Regionalismus und europäischer Integration.

„Un’Espressione Geografica“, Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, via Modane 16, 10141 Torino, noch bis 8. Januar 2012