Bombs! Charlie Anderson

No One Gets Out Alive

Im Zuge seiner Ausstellung „No One Gets Out Alive“ in der Mila Kunstgalerie in Berlin traf Freshmilk.TV den jungen schottischen Urban Art Künstler Charlie Anderson. Frisch aus Los Angeles eingetroffen, sprach der Künstler über den Ursprung seiner Arbeiten und die Inspiration, die er aus seinem jeweiligen urbanen Umfeld zieht.

Auf der Grenze zwischen Pop-Art und Urbanem Realismus

Andersons Arbeiten bewegen sich auf einem Grenzgang zwischen Pop-Art aund urbanem Realismus, zwischen den den Bildern der 50er Jahre und denen der Gegenwart. Seine Arbeiten, die an collagenähnliche Plakatassemblagen erinnern, bestehen gänzlich aus verschiedenen Farbschichten, die vom Künstler in umfangreichen Schritten per Siebdruckverfahren, mit Pinsel oder Spraydose und Schablone aufgetragen, übermalt und aufgezeichnet werden. Gerne zitiert der Schotte den Künstler Robert Rauschenberg „The artist’s job is to be a witness to his time in history“ und sieht sich in diesem Sinne selbst als Zeuge seiner Zeit, der zugleich auf ein kollektives Bildgedächtnis zurückgreift und so Vergangenheit und Gegenwart zu einen weiß.

Mila Kunstgalerie

Die Mila Kunst Galerie in Berlin Mitte wurde im September 2012 vom römischen Galeristen Carlo Mecchi gegründet und wird vom ehemaligen Stylisten und Model-Agenten Daniele F. Mancinetti geführt. Ihr Ziel ist es High-Fashion Fotografie und unkonventionelle Malerei unter dem Aspekt einer gemeinsamen Ästhetik zu vereinen.

No One Gets Out Alive – New works by Charlie Anderson 9. November – 21. Dezember 2012

Mila Kunstgalerie Berlin: Linienstraße 154; 10115 Berlin Mitte

Öffnungszeiten: Di – Fr: 11- 19 Uhr / Sa 14- 18 Uhr