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The Art Tramp at Castello di Rivoli

Von wegen arme Kunst! Der italienische Kurator und Kunstkritiker Germano Celant gab der heterogenen Gruppe von Künstlern, die sich bevorzugt mit einfachen, vorgefundenen Materialien ausdrückten, 1967 den Namen: Arte Povera. Mehr als vierzig Jahre später will Celant beweisen, dass diese Künstler auch über den Tellerrand Italiens hinaus noch immer etwas zu sagen haben und konzipierte die Ausstellung „Arte Povera International“ in der Nähe Turins. Die Industriestadt im Piemont war nämlich die Keimzelle der Bewegung in den Sechziger und Siebziger Jahren. Für den Art Tramp eine gute Gelegenheit sich die Schau im Castello di Rivoli anzuschauen – mit Kunstwerken von Mario Merz, Jannis Kounellis, Michelangelo Pistoletto, Rebecca Horn, Giovanni Anselmo, Hanne Darboven u.v.a. – und sich mit dem Museumsdirektor Andrea Bellini über Arte Povera und ihren Entdecker zu unterhalten.

„Arte Povera International“, Castello di Rivoli – Museo d'Arte Contemporanea, Piazza Mafalda di Savoia, 10098 Rivoli (Torino), noch bis zum 19. Februar 2012