Film >> achtung berlin 2010-Preisverleihung

achtung berlin 2010-Preisverleihung

Freshmilk.TV war am letzten Tag des achtung berlin-Filmfestivals unterwegs und schaute sich die new berlin film award-Verleihung an und sprach mit den Preisträgern.

Preisträger achtung berlin 2010:

Am letzten Tag des achtung berlin - new berlin film award - wurden die Auszeichnungen für den besten Film in jeder Katagorie verliehen. Dass die Entscheidungen der Jury nicht immer ganz einfach fielen, merkte man bei der Verleihung der Preise, die desöfteren geteilt und an zwei verschiedene Filme übergeben wurden.

Den 1. Preis für den besten Spielfilm mussten sich Regisseur Marvin Kren für seinen Zombie-Splatter "Rammbock" und Regisseur Lior Shamriz für den Film "Satur returns" teilen. Mit einem Geldpreis von 12.000€ wurde Regisseurin Astrid Schult mit dem Film "Der Innere Krieg" in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm zeigt mit ruhigem Ton die Parallelwelt amerikanischen Alltags auf den deutschen US-Militärstützpunkten Landstuhl und Ramstein, wo verletzte US-Soldaten medizinisch versorgt werden und wie der Krieg im Irak in Deutschland vor- und nachbereitet wird - unmittelbar vor unserer eigenen Haustür und dennoch kaum sichtbar.

Den new berlin film award in der Kategorie „Bester mittellanger Film“ erhielt Regisseur Serdal Karaca für seinen Film "MORUK", den er sich mit Flmkollegin und Regisseurin des Filmes "SHOSHOLOZA EXPRESS", Beatrice Möller, teilte.

Weiter ging es mit der Kategorie "Bester Kurzfilm", in der die Regisseurinnen Ute Schall und Christine Groß für ihren Film "Ich muss mich künstlerisch gesehen regenerieren", den 2.Preis bekamen. Den 1.Preis durfte Regisseurin Ulrike Vahl für ihren Film "Gömböc" mit nach Hause nehmen.

Der Preis für die beste Kamera ging in diesem Jahr nicht an einen Kameramann, sondern eine Kamerafrau. Eva Maschke wurde für ihre Arbeit in dem Film "Frauenzimmer" ausgezeichnet. Den Preis der Ökumenischen Jury bekamen Regisseur Florian Aigner für seinen Film "Erklär mir Liebe" und Regisseurin Anke Hentschel für ihren Film "Unbelehrbar".