Interview: Tricky (2014)

Düsterer, fast flüsternder Sprechgesang und eine gute Mischung aus Pop Culture und High Art – Ladies and Gentlemen: it’s Tricky, Großmeister des Trip Hop! Tricky selbst lehnt diese Bezeichnung zwar ab, wir möchten sie aber dennoch nutzen – schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass man einen Musiker im Interview hat, dem unbesehen das Prädikat „stilbildend“ für ein Genre verliehen werden kann.

What if money were no object

Weder Fame noch Fortune sind für Tricky echte Beweggründe irgendwas zu tun – der Mann ist Künstler und es geht ihm, genau: um die Kunst. Es wird schnell deutlich, dass ihm das Konzept der echten (und dabei vielleicht brotlosen) Kunst wesentlich lieber ist, als das vor Gold und Diamanten starrende, leere Bonzengequatsche, das man sonst so oft bei Musikern und sonstigen Entscheidern der Music Industry hört. Und auch sonst hat sich Tricky kluge Gedanken darüber gemacht, was in der Welt so falsch läuft und trifft mit seinen Aussagen viele Nägel auf den Kopf. Dass das ein angenehmer Zug ist, braucht man wohl nicht weiter zu betonen. „That guy’s got it figured out“, denkt man sich und dass die Musik, die Tricky produziert, auch noch richtig mega-gut und mitreißend ist, schadet auch nicht.

Es heißt also: Bühne frei für Tricky!

Tricky Official

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