Die wahren bösen Jungs tragen keine Bling-Bling-Ketten und haben auch keine Babes an ihrer Seite, die ihre wohlgeformten Hintern in die Kamera strecken. Die wahren bösen Jungs verzichten auf jeglichen Protz und überzeugen umso mehr mit ihren Texten.
Die Jungs von Delinquent Habits haben bereits Anfang der 90er mit dem Boom der Glam-Rapper darauf verzichtet sich dem Kommerz zu beugen. Umso überzeugender sind ihre Songs, die vor allem eine gesellschaftskritische Botschaft tragen.
Die Single-Auskopplung „Tres Delinquentes“ aus ihrem ersten Album „Delinquent Habits“ war 1996 ein voller Erfolg und machte die Rapper mit mexikanischen Wurzeln zu einer der erfolgreichsten Bands Ende der 90er.
Die folgenden Alben erwiesen sich als nicht so erfolgreich. Zwölf Jahre nach ihrem ersten Album-Release, überraschen Delinquent Habits wieder ein Mal mit einer LP à la Delinquentes mit mexikanischen Beats und bitterbösen Rapmelodien.
Trotz düsterer Mienen und einem 1A Gangster-Rapper-Look erwiesen sich die Jungs als harmlos und sehr charmant. Mit einem „Thank you, Sweetie!“ verabschiedete sich Ives Irie nach dem Interview von der Redakteurin.
Im Interview: Mira Obrien Die "Navigating Darkness" Ausstellung im TAPE ...
Sechs Fragen, 30 Antworten: die österreichische Band Bauchklang im Interview ...
Die Hamburger Band "Muttersöhnchen" im Interview: MK und Harry über ...
Natürlichkeit, Herzlichkeit und Zwischenmenschlichkeit - dafür steht das Projekt "Naked ...