Liebe Freunde der Volksmusik, 

Hoch den Arsch vom EKTORP, SIRI das Maul stopfen und den MITTELFINGER aus der Nase holen.
— Es geht ins Huxleys, Frittenbude tischen auf.

„Wir sind ausverkauft, jibt keene Extrawürste“ grummelt die fleißige Dame an der Garderobe und nimmt einen neuen Schwung Winterjacken entgegen. In Deutschland ist es kalt an diesen Tagen, wir hoffen auf ein bisschen Feuer von der Bühne.

Pandamütze trifft auf Lederjacke, Schiebermütze auf Hornbrille. Die Frittenbude-Jünger_innen sind bunt aufgestellt und lassen sich nicht in eine Klientel pressen. Es bildet sich ein gut gelauntes Kollektiv, dass den Frohsinn der Jugend lebt.

Es geht los mit dem Song „Und täglich Grüßt das Murmeltier“ vom zweiten Album Katzengold und die Fritten sind damit aktueller denn je im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse in Dunkeldeutschland. „Immer wieder Wiederholung..“ singt Sänger Johannes Rögner während stampfende Bässe und kratzende Synthies in unsere Herzen wummern.

Vorwärts schauen, das Gute sehen, sich selber etwas zurücknehmen und zusammenhalten. Das sind die Parolen die wir brauchen! Nach dem Regen kommt immer die Sonne. bäm.

Gegen Meckerdeutschland

Wir lassen uns unsere schöne Welt nicht kaputt machen von diesen Nörglern und Zweiflern, den Ewiggestrigen.
Denen die sich nicht verändern wollen, der Welt keine Chance geben und ihr patriotisches Süppchen kochen wollen, zeigen wir unseren Mittelfinger!

Etwas mehr als Hüpfburg, kollektive Party und Konfetti

Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Frittenbude treten einmal mehr als Bewegung in Erscheinung, sie positionieren sich politisch eindeutig und bestärken die, die in der Schwebe stehen in ihren Idealen. Die Erfahrungen und Gefühle welche die Band mit ihren Songs verarbeiten helfen und halfen uns durch die schwierigen Zeiten des Erwachsenwerdens. Peter Pan verlieren wir dennoch nicht aus den Augen. 

Und die wilde Meute singt: „Wir wollen die Freiheit der Welt, und Straßen aus Zucker, Schneien soll´s Geld und Ab und zu Futter, Für Kanonen aus Plastik auf Panzern aus Watte, In 1000 Jahren sind wir Klassik.“

Wall of Love für die Küken

Gegen Ende findet der Kitsch seinen Höhepunkt, Rögner wünscht sich eine Wall of Love und bekommt sie: "Sucht euch jemanden auf der gegenüberliegenden Seite, umarmt euch, küsst euch, feiert das Leben!" Und die Leute spielen mit. 

Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Technik, die das Spektakel in ein so wundervolles Licht getaucht hat. 

Alte Erinnerungen kommen an die Oberfläche, mischen sich mit neuen Eindrücken und wer genau hinsieht erkennt die Träne unter den vielen Schweißperlen vom Toben in der Manege.

Anschließend begibt man sich ausgepowert und selig auf den Heimweg oder trifft sich auf ein, zwei Pfeffi´s in der nächsten Eckkneipe, wo wir glücklich dem nächsten Abenteuer in diesem Universum entgegen wanken.

Flitter, Glitzer, Achterbahn

Feierwahn und eine kritisch politische Meinung schließen sich eben nicht aus! Frittenbude und ihre Anhänger sind Hedonisten. Lieben und lieben lassen, Frieden stiften und die Querköpfe radikal mit Zucker übergießen das ist unsere Aufgabe.

Vielen Dank dafür, bitte weitermachen!